Liebe HP-Besucher: Wir schreiben ein Buch:

Mag. Dr. Gerhard Batik

Michaela Hawel-Wölfer

 

Micha und Gerard - Buch

 

Als wir, der Autor und die Malerin, in einem Kaffeehaus sitzen und uns über gemeinsame künftige Aktivitäten unterhalten, tritt ein schlanker, schwarzgekleideter Mann, der sich als Mag Ruith vorstellt, an unseren Tisch und übergibt uns mit den Worten Sie sind die geeigneten Erben einen umfangreichen Ordner. Als wir in den Unterlagen zu blättern beginnen, kommen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus:

PHIL BRADYS HINTERLASSENSCHAFT

1) Das Tagebuch: (Ein mystischer Roman)

Phil Brady, Bewusstseinsforscher und Mystiker war auf rätselhafte Weise in den Besitz eines uralten Geheimnisses gelangt, das die Menschheit und ihr Selbstverständnis zu verändern in der Lage wäre. Als er der Sache nachgeht, führt ihn die Spur von den Vorfahren der Shumer, das Judentum, über die Templer und Freimaurer bis hin zu den Schattenmännern des heutigen Turbokapitalismus. Bei seiner Suche nach weiterem Hintergrundmaterial stößt Brady bei einer König Ludwig II.-Vernissage auf die Malerin Geraldine Hauff, die in ihren Dokumenten, die einst dem Monarchen gehörten, einen Hinweis auf ein Bild findet, das Brady für ein mächtiges Ritual benötigen würde. Doch die beiden werden bereits beschattet. Eine geheime, ungeheuer kapitalkräftige, globale Loge, hat absolut kein Interesse daran, dass die Spielregeln bekannt werden, denen sie ihre Macht verdanken, aber noch weniger jene, mit denen sie unterdrückt werden könnte...

 

Weitere angefügte Unterlagen:

2) Phil Brady, der Wissenschaftler, kritisiert die Einseitigkeit der objektiven Wissenschaft, die dem Wesen des Menschen in keiner Weise gerecht wird.

3) Phil Brady, der Mystiker, beschreibt in Die Feldtheorie des Bewusstseins das Wesen von Körper, Geist und Seele - sowie deren Zusammenspiel

Eingebunden in den Roman, eine Kurzgeschichte von Michaela Hawel-Wölfer: Der Adler und die Möwe.

 

Die Arbeit am Roman ist mitlerweile abgeschlossen. Jetzt suchen wir nach einem Verleger.

 

N   A   C   H   R   U   F

Mag. Dr. Gerhard Batik  

 8. Juni 2007

 

Mein Freund!

Du warst für mich schon so was wie eine Legende:

Wissenschaftler und Poet, Leistungssportler und Philosoph,

Mystiker, Naturfreund, warst Kämpfer und Rebell, ein Künstler auch

und lange noch Adonis von Gestalt.

Aber deine Seele war mit Flügeln geboren - nie ganz heimisch auf Erden

doch du hast dich  arrangiert mit der Welt - mit dem Leben,

zumindest hast du es versucht - lange Zeit.

Und das war schon sehr viel, für ein Wesen wie dich

der sich immer als ein Fremder gefühlt hat,

dem die Luft die er atmete nicht leicht genug war.

 

Und dann, irgendwann, zogst du dich ganz zurück,

wenn andere schliefen warst du wach

und lebtest nur mehr deinen Studien und Träumen.

 

Durch deine Schriften habe ich dich gefunden, durch unsere Gespräche wurdest du mir vertraut.

Als kannte ich dich schon ewig, war mir.

Du hast gesagt, wenn du einmal gehst von dieser Welt, wirst du dich verabschieden als Vogel,

als großer dunkler...

 

Als ich es am wenigsten erwartete ...

Du wolltest wieder raus aus der Isolation deines einsamen Hauses im Wienerwald -

ein Ortswechsel stand bevor, in die Stadt... ins Leben...

 

... Da sah ich den großen dunklen Vogel, der schwerelos seine Kreise zog ...

über Wiesen, Felder und Hügel ... an beiden Seiten war das Meer.

Auf die kleine Insel in der Ionischen See schien die Sonne so hell und es war kein Hauch von Traurigkeit,

wie es oft Ahnung wäre, ...

zu solcher Stunde, in Niederösterreich, als dein Leben zu Ende ging, unerwartet.

Doch warst du nicht alleine, deine Kinder waren bei dir und hielten deine Hand.

 

Als der Fensterflügel in der Klinik krachend zufiel, nach dem du gegangen warst,

war es wie der Beweis:

die Seele kann es doch:

fliegen ...

ziehe davon, Kondor - Du bist frei!

Ich hab' Dich lieb ... ich vermisse Dich

Danke, dass Du da warst

 

 

 

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